Erfahrungsberichte

1. Erfolgreiches Bewegungslernen bei verschiedenen körperlichen Beschwerden und zur besseren Stressbewältigiung

"Es ist besser zu lernen als Patient zu sein."

C. Lämmerhirt, Oberstudienrätin
„In einer Zeit großer gesundheitlicher Probleme (starke Schulter- und Rückenschmerzen) habe ich mit Feldenkrais bei Herrn Thomas begonnen, erst im Laufe von zwei Jahren in Einzelbehandlung, die außerordentlich hilfreich waren. Später nahm ich an Gruppenstunden teil. Geblieben ist ein erheblich bewussteres Körpergefühl, das es mir ermöglicht, auch in Stresssituationen mit unwillkürlicher Verspanntheit gezielt „locker“ zu lassen, Problemzonen zu entspannen und einen stabilen Stand „aus der Mitte heraus“ zu finden.“


 Stephan Breith, Solocellist am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
„Vor einigen Jahren befand ich mich in einer Situation äußerster beruflicher und privater Anspannung... Besonders betroffen waren Bewegungen im Schulter- und Nackenbereich. Ich konnte nicht mehr frei atmen. Schon in der ersten Feldenkrais-Stunde geschah eine Öffnung, die es mir ermöglichte, meinen Körper sowohl schmerzfrei, als auch "groß" im Sinne von "weit" wahrzunehmen...Für mich war es eine ungeheure Erleichterung, dass Entspannung offensichtlich auch in Extrem-Situationen unter Umständen doch möglich sein kann...“


Gabi Braun, Ernährungswissenschaflerin und Personal-Trainerin
„... es fühlt sich plötzlich an, als wären die Gelenke wie „neu geölt“ und alles funktioniert mit einer unerwarteten Leichtigkeit... Durch die neuen und ungewohnten Bewegungen hat sich nicht nur meine Körperwahrnehmung verändert, sondern auch mein Lebensgefühl und Bewußtsein. Dass dabei Verspannungen und Schmerzen verschwinden ist nur noch ein beiläufiger Nebeneffekt. Als Läuferin kann ich jetzt einzelne Teilbewegungen beim Laufen wahrnehmen und genießen... Leonhard Thomas hat ein beeindruckendes Wissen und Erfahrung über körperliche, geistige und emotionale Zusammenhänge und setzt dies auf eine sehr einfühlsame und äußerst effiziente Art und Weise in die Praxis um...“


Wilfried Depnering, Theologe und Psychotherapeut
„Ich erlebe Herrn Leonhard Thomas seit etwa einem Jahr als Feldenkraislehrer. Als erstes erlebe ich ihn als Menschen, der eine gute, tragfähige Beziehung aufzubauen weiß, sodass ich mich mit meinen Fragen und Anliegen aufgehoben fühle...Bei Herrn Thomas Feldenkrais zu machen, erlebe ich als eine neue, wohltuende Art, mir selber zu begegnen, die mein Verständnis für meinen Körper erhöht und meine Symptome (Schmerzen durch Verhärtungen an der Achillessehne) lindert. Ich habe vor allem eine tieferes Gefühl dafür entwickelt, wie Körper, Gefühl und Geist zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen und unterstützen können.“


Friderike Hager, Geigerin und Geigenpädagogin
„...Mitten in der Schwangerschaft wurde ich von Ischias- Problemen geplagt, die Tag und Nacht nicht verschwanden. Ich konnte sehr schlecht laufen und fühlte mich sehr unwohl. Nach einer Einzelstunde war alles wie weggeblasen, alle Schmerzen waren verschwunden. Ich hatte den Eindruck als hätte mein Körper gelernt mit den neuen mir gezeigten Bewegungsmustern umzugehen und diese zu übernehmen.
Die emotionalen Auswirkungen von Feldenkrais sind sehr viel schwieriger in Worte zu fassen. Es kehrt eine angenehme Ruhe ein, die sich, so scheint es, auf Muskeln und aber auch auf den Körper mit allen seinen Sinnen legt.“


Dr. med Helmut Bonney, Kinder- und Jugendpsychiater und Systemischer Familientherapeut
„Hier ist in Stichworten meine Erfahrungen mit Dir/mit der Feldenkrais-Methode:
Beschwerden (Schmerzen): linke Hand am Daumen-Sattelgelenk. Gesicherte Diagnose: Arthrose, kein Knorpel mehr da. Handchirurg: Demnächst operieren... Nach wenigen "Sitzungen" Veränderung der gesamten Bewegungsabläufe (auch in den großem Gelenken). Spontanes Gefühl für Änderungsmöglichkeit der Geigentechnik: quasi automatisch funktionierende Position der linke Hand beim Geigen gefunden. Verschwinden der Angst, nichts außer Operation könnte helfen. Folge: Positiver "Teufelskreis". Seitdem Bewältigung schwerer Literatur ohne Rückkehr der Symptomatik.“


Dr. M. B., Psychologin
„Immer schon etwas steif und ab und zu unter Rückenbeschwerden leidend, hatte ich einen schweren Bandscheibenvorfall...Herrn Thomas’ Feldenkrais-Anleitungen setzten bei meinen eigene Möglichkeiten an. Nicht zu viel zu machen, nicht zu viel zu wollen, sondern das Mögliche zu erkennen und daran anzuknüpfen, empfand ich als wohltuend... Nach dem Kurs waren die Schmerzen geringer oder gar weg, das ließ mich jeweils auf den nächsten Kurstermin warten. Sich nicht anstrengen zu müssen und gleichzeitig etwas zu lernen, ja oft unmittelbar nach der Stunde eine neu gewonnene Beweglichkeit zu spüren, zeichnet aus meiner Sicht die Feldenkrais-Methode aus.“


Prof. M.E., Physiker
"...Die Feldenkrais-Seminarstunden haben mich jedes Mal mit der prinzipiellen Einfachheit der Bewegungsmuster und ihrer Wirkung zutiefst fasziniert. Die Bewegungen haben enorme Entspannungseffekte bewirkt und dabei über meine mentale Präsenz die Alltagsthemen verschwinden lassen."


Dr. med. Christine Kahle, ärztliche Psychotherapeutin
"Meine erste Begegnung mit Feldenkrais hatte ich nach einem Bandscheibenvorfall – Schmerzen ohne Ende, keine Bewegung war über Wochen hin ohne Schmerzen möglich. Mit Unterstützung von Leonhard und der Methode erhielt ich auf sanfte und klare Weise wieder ein Bild von mir und meinem Körper, dass Bewegungen ohne Schmerzen möglich sind – ein tiefes Aufatmen von Hoffnung und Zuversicht wurde dadurch eingeleitet. Über die Jahre hinweg lernte ich schließlich, wie unterschiedlich ich in meinem Körper zu Hause bin, und wie dies sich auf meine ganze Persönlichkeit auswirkt. Danke für diese Erfahrungen"


Frau Ursula Liegener, Oberstudienrätin
Am Anfang war ich skeptisch...
Wirkung? Verblüffend deswegen, weil man sich trotz minimalemAufwand, geringster Anstrengung am Ende einer Übung in körperlichen Zonen erleichtert, erneuert fühlt, in/mit denen man gar nicht „geübt“ hat : ein Muskel sagt´s dem andern...Einzelunterricht ist hilfreich. In der Gruppe kommt kein Frust auf, weil ja nichts wirklich „geleistet“ werden muss, wie etwa in anderen Bereichen oder Methoden.


Jasmin Astor, Beschäftigungstherapeutin
Mit Hilfe der Feldenkrais-Bewegungen habe ich eine andere Körperwahrnehmung, d.h. ein besseres, intensives Körperbewusstsein entwickelt... Das, was ich vorher eher theoretisch wusste, habe ich ich jetzt praktisch erfahren. z.B. der Einfluß von Fußbewegungen auf den Nacken und die Kopfhaltung. Ein Ergebnis war, dass sich die Haltung meiner Schultern und meines unteren Rückens verändert hat, so dass ich viel weniger Schmerzen oder Verspannungen habe. Toll ist, wie man sich auch anders bewegen kann und sein altes Muster sein lassen kann, ohne sich damit "zu vergewaltigen". Gleichzeitig durch die andere Wahrnehmung des eigenen Körpers ändern sich auch "schablonenhafte" Denkmuster...


Julius Kiss, Schüler
Ich hatte bei Leonhard Thomas 10 Feldenkraisstunden, die inzwischen ein Jahr her sind. Ich erinnere mich aber noch genau, dass ich erstaunt war, wie „gechillt“ ich war und wie sich mein Körper ganz anders wie sonst anfühlte, so was hatte ich vorher nicht erlebt. Ich hatte ein Gefühl von Leichtigkeit, das Gehen und Kopfheben, was vorher nur mit Spannung möglich war, ging wie von selbst. Innen drinnen war ich irgendwie ruhiger. Auch beim Skaten haben die Beine eher das gemacht, was ich wollte, die Tricks waren besser und höher – das alles durch die ganz einfachen, „primitiven“ Bewegungen, echt cool.
Ich habe Feldenkrais schon anderen empfohlen, die irgendwie Probleme hatten. Es war aber schwierig, rüber zu bringen, was an Feldenkrais gut ist.


Ingeborg Henkell, Unternehmerin
Ich bin begeistert von Herrn Thomas, weil er mir mit ein Paar Einzelstunden Feldenkrais geholfen hat, den „Golfarm“, den ich nur noch mit Schmerzen bewegen konnte, fast völlig schmerzfrei zu bekommen. Wichtig war, dass ich den Arm im Zusammenhang mit den Schultern und dem Rücken bewegen lernte. Davor war ich bei der Physiotherapie und bei zwei Orthopäden, deren Spritzen leider nur für kurze Zeit halfen. Ich habe auch gelernt, kleine Übungen zu Hause alleine zu machen, wodurch sich mein Körpergefühl immer wieder neu verändert.


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2. Erfolgreiche Feldenkraisarbeit mit professionellen Musikern und interessierten Laien

Tobias Mehling, Bratschist
Nach der ersten Feldenkrais-Sitzung mit Leonhard Thomas fühlte ich eine außerordentliche Entspannung, wie ich sie lange nicht mehr erlebt hatte. Diese Entspanntheit war nicht nur körperlich, sondern machte sich auch geistig-seelisch bemerkbar. Es war, als könne man sich auf einem bisher nicht wahrgenommenen Weg innerer Zwänge entledigen. Den Körper neue Bewegungen ausprobieren zu lassen, ihm dabei zuzusehen, wie er die Bewegungen beständig variiert – das führt nicht nur zur Reduktion von Schmerzen und Verspannungen, sondern vor allem entwickelt auch das Selbst-Bewusstsein auf sehr nachhaltige Art. Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass sich während der Feldenkraisarbeit eine Körper- und Geisteshaltung entwickelt, die weitestgehend frei ist von externen Erwartungen und Dogmen.


Eva Stortz, Geigerin und Geigenpädagogin
Zunächst führten mich Probleme mit meinem rechten Daumen nach langem Suchen zu Leonhard Thomas...
Daraus geworden ist ein Weg, auf dem ich immer mehr entdecke, wie sehr wir als Ganzes leben...
Der Daumen ist unwichtig geworden...ich kann immer wieder überraschend Neues - oder lang Verschüttetes - wahrnehmen und entdecken...Das bedeutet für mich eine neue körperliche und geistige Lebendigkeit.


Ute Widdermann. Flötistin und Flötenlehrerin
Die Begegnung mit FDK war für mich ein Schlüsselerlebnis...Beide Unterarme schmerzten. Es folgte der Gang zum Hausarzt, zum Krankengymnast, es folgte das übliche Programm: Salben, Verbände, Schienen, die jedoch das Problem nur kurzfristig lösten...In meiner Ratlosigkeit wandte ich mich an meinen Kollegen Leonhard Thomas... Diese erste Stunde kam einem Wunder gleich: L.Thomas machte nur kleinste Übungen mit mir, ich musste eine Stunde lang nur die Anfangsbewegungdes Hochnehmens der Flöte probieren. Es waren alles Übungen im kleinsten, im Detail. Ich wurde von meiner Fixierung auf meine Finger bewußt auf das Gefühl der Oberarme, der Schultern und der Beine gelenkt. Ich bezog bei der kleinsten Bewegung der Arme meinen ganzen Körper wieder mit ein- und ich konnte infolge wieder schmerzfrei Flöte spielen. Natürlich nahm ich mehrere Stunden FDK bei L. Thomas, um dieses veränderte Körpergefühl zu „trainieren.“
Auch heute noch versuche ich beim Üben-vor allem beim Üben unter Stress und Zeitnot- bewußt auf den ganzen Körper zu hören. Ich achte auf Haltung, meinen Stand der Füße und das Gefühl der Schultern. Vermittle dies auch meinen Schülern: das Flöte spielen beginnt im großen Fußzehen!


Friderike Hager, Geigerin und Geigenpädagogin
An meinen Instrumentalschülern beobachtete ich, dass sie gelernt haben, selbstbewusster mit ihrem Instrument umzugehen, als hätten sie neue Bewegungen gelernt, die einfacher sind. Alle waren sehr beeindruckt von den Veränderungen, die da in ihrem Körper abliefen...“


Karl Heinz Steffan, Musikschulleiter
"Die Feldenkrais-Methode ist demnach nicht eine exotische Bewegungsmethode, sondern eine Lernmethode, deren Prinzipien sich mit einer Pädagogik decken, die sich an dem Entwicklungspotential des Menschen orientiert. Sie entspricht meines Erachtens der Komplexität des Menschen und wird in hohem Maße den Anforderungen gerecht, die unsere Muskkultur an Differenziertheit und Ausdrucksfähigkeit benötigt."


Ulla Hirsch, Bratschistin an der Oper Frankfurt
Meine erste Feldenkrais Stunde bei Leonhard Thomas war für mich ein wunderbares Erlebnis und eine sehr wertvolle Erfahrung. Mein Körper, besser ich, wurde sehr behutsam bewegt und ich kam in einen Zustand von tiefer Entspannung, fühlte mich in mir geborgen und aufgehoben. Durch die Feldenkrais-Arbeit lerne ich, langsam ein neues Körperbewußtsein zu entwickeln, in dem Sinne, den Körper loszulassen und "es" machen zu lassen, nicht zuviel mit zusätzlichem Energieaufwand zu steuern. Das hat auch positive Auswirkungen auf das „natürliche“ Körpergefühl beim Bratsche spielen.
Ich bin Dir sehr dankbar, lieber Leonhard, dass Du mir diesen Weg und Zugang zum Körper, zur Bewegung gezeigt hast und ich gemeinsam mit Dir wertvolle Erfahrungen machen kann.


Stephan Breith, Solocellist am Staatstheater Wiesbaden
Wie bist du zu Feldenkrais gekommen?

Vor einigen Jahren befand ich mich in einer Situation äußerster beruflicher und privater Anspannung, die sich, wie ich heute sage, in schmerzendem Bewußtsein (bewußt Sein) artikulierte. Besonders betroffen waren Körperregionen, die durch "Blockade-Politik" ein freies Atmen und Bewegen, Grundvoraussetzung für die Ausübung meines Berufes als Musiker, verunmöglichen oder sabotieren konnten, der Schulter und Nackenbereich. Ein Feldenkrais-Lehrer (Leonard Thomas) wurde konsultiert und vollbrachte schon in der ersten Feldenkrais-Stunde eine Öffnung, die es mir ermöglichte, meinen Körper als auch schmerzfrei und "groß" im Sinne von "weit" wahrzunehmen.

Was hast Du dabei erfahren?
Zunächst einmal eine ungeheure Erleichterung darüber, dass Ent-Spannung offensichtlich auch in Extrem-Situationen möglich ist.

Wie haben sich Deine Ideen über dich, dein Selbstbild verändert?

Zunächst hat sich die Wahrnehmung meiner selbst verändert. Ich wurde aufgefordert und angeleitet die Feldenkrais Methode in mein alltägliches Dasein zu intergrieren, nicht nur Feldenkrais-Übungen zu praktizieren sondern das Leben als permanente eben auch körperlich-geistige Bewußtseins-Übung zu erleben.

Wie haben die Erfahrungen Deine Art des Übens verändert?

Die tägliche Arbeit mit und am Instrument hat sich dadurch intensiviert, daß ich zu einer immer ruhigeren und nachspürenden Art und Weise des Arbeitens gekommen bin.

Wie ist Deine Musik bzw. Dein Cellospiel beeinflusst worden?
Selbstverständlich hat die fortschreitende Differenzierung auch Ihre Spuren bei der Suche nach Erweiterung des Klangfarben-Spektrums hinterlassen, nicht zuletzt auch verbunden mit Neugier, der Gier neue Möglichkeiten zu entdecken.

Was sind die besonderen Qualitäten von Leonhard als Feldenkrais-Lehrer?
Ruhe und Gelassenheit, herausragende Beobachtungsgabe. Wertfreie Wahrnehmung einer anderen Persönlichkeit und ihrer Körperlichkeit. Sensitives und respektvolles Eingehen auf einen anderen Menschen. Größte fachliche, psychologische und menschliche Qualifikation.


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3. Feedbacks zu zweitägigen Einführungen in die Feldenkrais-Methode für darstellende Künstler

„Die Klugheit des Körpers nutzen – Entwicklung einer natürlichen, intuitiven Körperhaltung als Voraussetzung für Kreativität und Hochleistung“


M.H., Posaunist
Ich empfand es als wohltuend, so einfache Bewegungen zu machen und mich voll konzentriert diesem Tun hinzugeben. Meine Stimmung und mein Körpergefühl waren danach entspannt und positiv. Dein Denkansatz im Bezug auf Bewegung war für mich erfrischend und neu.


P.G., Schauspieler
Dieses Wochenende war eine schöne Reise. Durch die Bewegungen erreichte ich eine angenehmes, entspanntes wohliges Körpergefühl und fühlte mich trotzdem kraftvoll. Ich spürte eine bessere Durchlässigkeit im Lendenwirbelbereich. Verschiedene Übungen im Liegen habe ich gut in meinen Trainingsplan integriert.


T. O., Tänzer
Die Atmospäre im Workshop war sehr stimmig, durch Deine offene Art und Lehrweise hast Du beste Möglichkeiten zum Lernen und Experimentieren geschaffen. Neben dem positivem Körpergefühl bin ich sensibel für meine Stimmung geworden – bewerte diese nicht mehr so stark wie vorher. Ich bin etwas gelassener. Auf der Bühne helfen mir die Übungen mehr zu fokussieren.


S.T., Sänger
Durch die Bewegungen hatte ich besseren Bodenkontakt, konnte mich leichter bewegen und die Atmung von selbst tiefer. Gleichzeitig wurden mir meine Spannungen bewusst. Es war eine große Anregung, in eine andere Richtung zu denken und sich zu bewegen.


H.S., Geigerin und Musikpädagogin
Ich profitiere von der Feldenkrais-Methode vor allem, weil ich dabei den Kontakt mit dem Boden spüre und ich ein klareres Gefühl bekommen habe, was leichte Bewegungen im Alltag und beim Geigen sind. Mich hat vor allem die Arbeit am Instrument überzeugt und ich kann die Anregungen gut an meine Schüler weitergeben.


M.S., Pianistin und Musikpädagogin
Meine Stimmung war nach dem Wochenende überraschend positiv. Meine Bewegungen waren im Alltag und beim Klavierspielen leichter und entspannter.


V.C., Geigerin und Musikpädagogin
Ich habe bei dem Kurs gelernt, mehr Wert auf ein positives Körpergefühl zu legen. Ich war danach sehr entspannt und ruhig, mit einer angenehmen Distanz nach außen. Ich habe mich menschlich sehr wohl gefühlt und der Kurs hat bei mir viel in Bewegung gebracht.


Y.T., Cellistin
Die Bewegungen waren sehr ungewohnt, aber einfach und wirksam in Bezug auf die Körperhaltung und meine Bewegungen. Besonders schön war es, als ich nach einer Übung mit dem Arm und dem Rücken auf einmal an der Spitze gerade streichen konnte – ein Problem, dass ich schon immer hatte und für das ich meinem kurzen Arm „schuldig“ machte.


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4. Cellounterricht auf Grundlage der Feldenkrais-Methode

Manfred Kuhbier, Physiotherapeut
Seit zwei Jahren erhalte ich Cellounterricht bei Herrn Leonhard Thomas.Im Freundeskreis war man eher skeptisch ob ich das Cello mirt 49 Jahren noch lernen könnte, aber schon nach wenigen Monaten war ich in der Lage, wohlklingende Töne zu erzeugen...
Das besondere am Unterricht ist, dass mir die Bewegungen oder die Haltungen nicht vorgegeben werden. Alles soll sich „ natürlich“ bzw. physiologisch ergeben und damit dem Lernen leicht fallen.
Anfänglich hatte ich Probleme diese „Methode“ nachzuvollziehen, weil ich bislang gewohnt war, zuerst über vorgegebenen Bewegungsmustern zu lernen und erst später Individualität zu entwickeln. Mittlerweile erkenne ich, mit welch` viel größerer Leichtigkeit mir Bewegungen gelingen, die ich nicht stupide einstudiert, „eingeschliffen“ habe. Dies entdecke ich als einen großen Vorteil der Feldenkraismethode...


Sandra Ebersoll, Studentin
Na dann werd ich mal die 13 Jahre Revue passieren lassen… Seit meinem 5. Lebensjahr habe ich meinen Unterricht bei Ihnen sehr genossen.Obwohl ich nie in der Musikalischen Früherziehung war, haben Sie mir recht schnell Notenlesen und Rhythmus beigebracht. Leider kann ich mich an das Notenlesen-Lernen kaum erinnern… Aber ich weiß noch, dass Sie mir durchs Singen und Vorspielen schnell den Zugang zu den Liedern verschafft haben, und ich lange Zeit lieber auswendig spielen wollte, als mich an die blöden schwarzen Punkte klammern zu müssen...Den Rhythmus habe ich spielerisch mit einfachen Sprechrhythmen auf „Tike-Tike“ lernen dürfen und benutze die selbe Methode, um nun meinem eigenen Celloschüler Rhythmen klar zu machen…Außerdem gaben Sie mir die Freiheit, meine eigene, für mich bequeme Cellohaltung zu finden. Ich durfte verschiedene Möglichkeiten kennenlernen und ausprobieren und kann mich nicht daran erinnern, je in ein bestimmtes Haltungsschema, das nicht zu mir gepasst, oder sich nicht gut angefühlt hätte, gepresst worden zu sein...

...Durch kleine Vorspiele, größere Konzerte und nicht zuletzt durch die Jugend-Musiziert-Wettbewerbe hatte ich ständig ein Ziel vor Augen, wurde von Neuem motiviert und gefordert und konnte so mein Cellospiel und Selbstbewusstsein entwickeln...“


Susanne Erdmann, Musiklehrerin und Mutter der Celloschülerin Jannika
Die erste Cellostunde

„Mit Herrn Thomas hatte ich schon Kammermusik gemacht. Ich schätzte ihn als Cellisten und als Mensch. Nun hoffte ich auf seine besonderen Fähigkeiten und Werte als Lehrer für meine Tochter Jannika und war gespannt, ob die beiden einen Zugang zueinander finden würden.
Jannika kniete noch immer vor ihrem unausgepackten Cello. Sie hatte eine Murmel mitgebracht und ließ diese auf der Hülle kullern, als gäbe es nichts wichtigeres auf dieser Welt! Natürlich forderte ich sie mit mütterlicher Strenge auf, endlich ihr Cello auszupacken. Da wandte sich Herr Thomas an sie: „Mit einer Murmel kann man wunderbar Cello spielen, komm wir probieren es mal!“ Und schon saß sie auf dem Kinderstühlchen, das Cello quer auf dem Schoß, und die Murmel rollte auf dem Griffbrett zwischen den Saiten hin und her. Natürlich war es nicht leicht, im Sitzen mit den Oberschenkeln und mit Hilfe der Hüfte diese ungewohnte Kullerbahn in Gang und unter Kontrolle zu halten. Aber es machte Jannika sichtlich Spaß, so dass sie konzentriert und mit freudigem Ernst bei der Sache war. Als es dann ans Cello spielen ging und die beiden zunächst mal ganz in Ruhe die für Jannika ideale Haltung einrichteten, waren die Früchte des Kullerbahnspiels sofort zu sehen: Viel durchlässiger war das Becken und ihre Haltung... Auf diese folgten noch viele Stunden, in denen Jannika die Verbindung zwischen gelösten Bewegungsabläufen und innerem- und musikalischem Ausdruck erfahren durfte...“


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